Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42 a

 

 

The Vapours
Vernissage 7. Februar 2010   19 Uhr

 

‘The Vapours’ is an out of use term that originally described certain mental or physical states such as hysteria, mood swings and nervousness - nowadays ‘a case of the vapours’ is used for comedic affect.  The show uses this subtext and it's historical meaning to think about the body in the city within the situation of the former hospital washrooms of Kesselhaus. The artists have been invited by Kate Mackeson, current artist in residence at Villa Concordia, Bamberg.

"The Vap0urs" ist ein eher altertümlicher Begriff, der ursprünglich einen bestimmten mentalen oder physischen Zustand beschrieb, wie Hysterie, Stimmungsschwankungen und Angespanntheit.  - heutzutage wird damit dramatische Spannung umschrieben. Die Ausstellung bezieht diesen Subtext und die historische Bedeutung mit ein, um im Zusammenhang mit dem Ort der Ausstellung, dem Kesselhaus und der Wäscherei des Alten Krankenhauses, Körperlichkeit zu thematisieren.
Die Ausstellung wird kuratiert von Kate Mackeson, zur Zeit Stipendiatin im Künstlerhaus Villa Concordia. Kate Mackeson hat folgende Künstler zur Teilnahme eingeladen:

Daphne Ahlers
Sarah Cameron
Beth Collar 
Rosa Doornenbal
Natalie Price Hafslund 
Alan Michael 
Jonathan Penca 
Christian Tonner 
Nikhil Vettukattil
Barbara Wesolowska
Kate Mackeson, geboren 1985, Großbritannien, schloss ihr Studium am Royal College of Art mit einem MA in Malerei ab. Mackeson zeigte Einzel- und Gruppenausstellungen in Großbritannien und Deutschland. Ihr Werk wurde mit dem Eaton Trust Stipendium (2018) und dem Jerwood Artist Stipendium (2017) ausgezeichnet. Von 2015-2018 war sie Gastdozentin an der UWE, Bristol und der Coventry University. Vor Beginn ihres Stipendiums in Bamberg erhielt Mackeson das Augusta-Stipendium der British School of Rome.

 

Natalie Price Hafslund

 

Stadtgalerie Villa Dessauer, Jahresausstellung des Kunstvereins

 

Vernissage 26.April 2020

 

PAPIER  

Auch in zunehmend digitalen Zeiten ist Papier ein zentraler Bestandteil unserer Alltagswelt, von Zeitungspapier, über Backpapier bis hin zu Hygienepapier.

Doch Papier kann viel mehr: für viele Künstler seit der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts ist es autonomes Werkmaterial und eine wesentliche und primäre Substanz in ihrem Schaffensprozess. Die Ausstellung PAPIER richtet den Focus auf dieses Medium als Rohstoff und Träger des künstlerischen Ausdrucks. Es geht um Arbeiten aus Papier nicht auf Papier. Die eigene Materialität beinhaltet eine schier grenzenlose Vielfalt im Umgang: schöpfen, falten, abformen, schneiden, zerstören, zerknüllen, prägen u.a. Diese vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung demonstriert die Ausstellung anhand herausragender Werke, die direkt spezifische Intentionen und Strategien reflektieren. Die präsentierten Kunstwerke sind trotz ihrer Unterschiedlichkeit durch die Materialkonnotationen des Papiers verbunden. Bis heute bleibt aktuell, warum und aus welchen formalen wie inhaltlichen Gründen sich Künstler für das traditionsreiche Papier als skulpturales künstlerisches Material entscheiden.

 

teilnehmende Künstler:

Aja von Loeper, Andreas von Weizäcker, Herbert Stattler, Simon Schubert, Lore Bert, Via Lewandowsky, Dorthe Goeden u.a.

 

Aja von Loeper, Detail Hommage an Lucio Fontana