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Vortragsreihe über das Verhältnis von moderner Kunst und Naturwissenschaft:
Von Klecks und Quant

Die Kunst der Moderne als Medium Naturwissenschaftlicher Erkenntnis
von Dr. Christiane Schmidt-Maiwald, mit einer Einführung von Prof. Dr. Dieter Wuttke

Am 12. und 19. Juli 2006, jeweils um 19.00 Uhr
im Treff des E.T.A.-Hoffmann-Theaters, Bamberg
veranstaltet der Kunstverein Bamberg auf Anregung von Prof. Dieter Wuttke eine zweiteilige Vortragsreihe zum Thema moderne Kunst und Naturwissenschaft. Referentin ist die Bamberger Kunsthistorikerin und Kunstpädagogin Dr. Christiane Schmidt-Maiwald. Die Vorträge sind mit zahlreichen Dias illustriert.

Im ersten Vortrag stellt die für den Problemkreis als Expertin ausgewiesene Referentin den russischen Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) und den Physiker Albert Einstein (1879-1955) in den Mittelpunkt. Es geht um eine vergleichende Betrachtung der Raum-Zeit-Konzepte in Kandinskys Kunstuniversum und in Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Im zweiten Vortrag bringt Schmidt-Maiwald die Bilder der portugiesischen Künstlerin Maria Elena Vieira da Silva (1908-1992) in Verbindung zu den quantenphysikalischen Theorien des Physikers Richard Phillips Feynman (1918-1988).

Die Vorträge sind für Nicht-Experten gedacht. Es geht in ihnen um einen Einblick in den seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts sich formenden neuen Dialog zwischen bildender Kunst und Naturwissenschaft. Gegenstand des Dialogs ist die in beiden Bereichen aufscheinende faszinierende neue Welt, die sich gewohnter Logik und Anschauung entzieht, für die die bildende Kunst aber eigene Anschauungsformen gefunden hat.