Jörg Immendorff
Skulpturen und Arbeiten auf Papier

7. Dezember 2006 – 4. Februar 2007


»Malerstamm – Giorgio 2002, Bronze«
Foto: Claudio Abate

Zur Eröffnung der Ausstellung des Kunstvereins Bamberg e. V. in der Stadtgalerie Villa Dessauer
am Donnerstag, dem 7. Dezember 2006, um 19 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung: Annelie Grimm-Beickert, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg
Grußwort: Bürgermeister Werner Hipelius, Kulturreferent der Stadt Bamberg
Musik: Christine Fesefeldt, Klavier

Führungen:
Sonntag, 17. 12. 2006: 11 Uhr Führung von Frau Dr. Barbara Kahle
Sonntag, 14. 1. 2007: 11 Uhr Führung von Frau Dr. Barbara Kahle
Freitag, 26. 1. 2007: 15 Uhr Führung von Herrn Dr. Kurt Ruppert

Workshops für Kinder ab 8 Jahren: »Eine affige Sache« von Frau Johanna Krause, Museumspädagogin
Anmeldung unter: 0951 / 601953
Samstag, 9. 12. 2006: 14–16 Uhr
Freitag, 19. 1. 2007: 15–17 Uhr
Samstag, 3. 2. 2007: 14–17 Uhr

Öffnungszeiten:
Di – Do 10 – 16 Uhr
Fr – So 12 – 18 Uhr


in der Stadtgalerie Villa Dessauer • Hainstraße 4a • 96047 Bamberg

Jörg Immendorff wurde 1945 in Bleckede bei Lüneburg geboren. Ab 1963 studierte er an der Staatlichen Akademie Düsseldorf bei Teo Otto und Joseph Beuys, die beide von nachhaltiger Bedeutung für Immendorffs Werk sein sollten.
2006 erhielt er den Kaiserring der Stadt Goslar.
Das Werk von Jörg Immendorff lässt sich grob vereinfacht in drei Schaffensphasen einteilen. In den in der Ausstellung gezeigten Werken der dritten Phase geht es vorwiegend um die Beschäftigung mit dem Künstler-Ich, vor allem seinem eigenen, und dessen Stellung in der Gesellschaft.
In der Ausstellung werden alle 17 Affenskulpturen mit dem Titel »Malerstamm« gezeigt, sowie Arbeiten auf Papier aus den letzten zehn Jahren und einige Arbeiten aus den 70er Jahren.
Zu den Affendarstellungen sagt G. H. Holländer im Katalog »Jörg Immendorff«, Köln, 2004: »Seit Boccaccio haben sie die Maler begleitet, als ihre Stellvertreter, die sich im Bild noch nähern dürfen, wenn es dem Maler schon die kalte Schulter zeigt. Denn Affen haben kein Gesicht und sie überlassen das Reden den Bildern; auch lassen sie sich von ihnen nicht täuschen. Ob Affen malen können spielt dabei keine Rolle … Für den Maler, der den Affen macht, geht es um etwas anderes; in dieser Verkleidung legt er ab, was ihn dem Bild, das er gefertigt hat, sehr verdächtig macht; nämlich seine Oberflächlichkeit.«

Home
Exkursion
Ausstellungen
Lesungen
Kataloge
Rückschau
Berganza-Preis
Termine
Beitritt
Links
zurück