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![]() Robert S. Gessner Revision oder die Wiederentdeckung eines Schweizer Künstlers Mit Robert S. Gessner stellt der Kunstverein Bamberg einen wichtigen Schweizer Künstler vor, der von 1908 bis 1982 lebte und dessen beachtliches Werk im Spannungsfeld der Konstruktiven und Konkreten Kunst entstand. Seine berufliche und künstlerische Entwicklung spielte sich, abgesehen von längeren Aufenthalten auf Ibiza, in seiner Heimatstadt Zürich ab, der Stadt, die u.a. mit Max Bill, Richard Paul Lohse im 20.Jahrhundert für eine Erneuerung zeitgenössischer Kunst stand. Neben seiner Tätigkeit als Maler arbeitete Gessner erfolgreich als Graphiker, Lehrer und später als Prorektor der Kunstgewerbeschule Zürich. Dank der Bemühungen der Schweizer Gessner-Stiftung und Prof. Eugen Gomringers wird Gessners Werk nach einer kleineren Schau in Rehau nun erstmalig durch den Bamberger Kunstverein in Deutschland mit einer goßen Retrospektive gewürdigt und ein umfassender, persönlicher Einblick in das künstlerische Schaffen eines bedeutenden Zürcher Künstlers gewährt. Es werden Vorträge und Workshops angeboten: Öffentliche Führungen jeweils 12 Uhr am Sonntag, den 29.1. und 12.2. (Barbara Kahle), Workshop mit Susan Lutz Vortrag von Dr. Nortrud Gomringer
Öffnungszeiten: Di - Do 10 - 16 Uhr, Fr - So 12 - 18 Uhr Eintritt frei für Kunstvereinsmitglieder. |
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![]() Ingrid Floss Virginia Paintings Die Münchner Künstlerin Ingrid Floss zeigt neue Arbeiten, die während ihres 6-wöchigen Stipendiums am Virginia Center for the Creative Arts im Austausch mit Schriftstellern, Komponisten und Künstlerkollegen entstanden sind. In einem großen Koffer sind sie über Washington und New York, weiter nach München bis nach Bamberg gereist, wo sie jetzt zum ersten Mal einem Publikum vorgestellt werden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Der Kunstverein Bamberg lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Vernissage der Ausstellung Virginia Paintings von Ingrid Floss im Foyer des E.T.A-Hoffmann-Theaters Bamberg am Samstag, 18. Februar um 16 Uhr Einführung: Prof. Jerry Zeniuk, München Begrüßung: Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg Lesung: Barbara Krohn, Regensburg Die Künstlerin ist anwesend • Ausstellungsdauer: 19. Febr. - 24. März 2012 • Öffnungszeiten: Di.- Sa. 10 - 13 Uhr + Mi. 16 - 18 Uhr und jeweils 1 Stunde vor Theaterbeginn Wir danken der Stadt Bamberg für die Unterstützung In ihrer Ausstellung "Virginia Paintings" zeigt die Münchner Künstlerin Ingrid Floss (ehem. Meisterschülerin an der Münchener Akademie bei Prof. Jerry Zeniuk) eine Reihe von Bildern, die anlässlich eines 6- wöchigen Stipendiums am Virginia Center for Creative Arts entstanden sind. "Ich interessiere mich für malerische Malerei, das heißt, das Entstehen eines einheitlichen Bildraumes bei dem viele Unterschiede, starke, klare Farben, pastose und lasierende, dunkle und helle, warme und kalte, miteinander in Einklang gebracht werden.“ (Ingrid Floss) Ingrid Floss hat sich der abstrakten Farbmalerei verschrieben, bewegt sich also außerhalb der momentan so beliebten erzählerisch-inhaltsschwangeren Bildkunst. Damit ist allerdings überhaupt keine Form einer ästhetischen Weltflucht gewählt, vielmehr eine bewusste Entscheidung für eine spezielle Thematik und Ästhetik. Gerade das Leben im 21.Jahrhundert als Zerreißprobe spiegelt sich in den Bildern. „ In diesem Hin- und Herschwanken lebe ich und darin entstehen auch meine Bilder. Bei aller Lebendigkeit und Vielfalt suche ich in Ihnen nach Klarheit und Ruhe. ... Die Farben sind Stellvertreter für Gedanken...“ (Ingrid Floss) Die Reihe der kleinformatigen Arbeiten sind unter dem Einfluss der anderen Landschaft, des anderen Lichts, der Farben des Indian Summer in Virginia und im Austausch mit Schriftstellern, Komponisten und anderen bildenden Künstlern entstanden. In einem großen Koffer, sind sie dann über Washington und New York, weiter nach München bis nach Bamberg gereist, wo sie jetzt zum ersten Mal einem Publikum vorgestellt werden. „Was also macht ein gutes Bild aus? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zumal Malerei, vor allem die nicht gegenständliche, in den letzten Jahren von der Kunstöffentlichkeit kaum noch wahrgenommen worden ist. Dabei setzte die Farbmalerei gerade im Süddeutschen Raum, insbesondere in München mit dem Blauen Reiter oder in Dachau und Stuttgart mit Adolf Hölzel starke Zeichen.... Die Bedeutung der Farbmalerei für die zeitgenössische Kunst aber scheint kein Thema mehr zu sein. Dabei öffnen sich gerade hier ungeahnte Möglichkeiten einer differenzierten Betrachtung, gerade weil nichts Erzählerisches von der Versenkung in das Bild ablenkt. Die Farbmalerei führt auf unspektakuläre, aber überaus profunde Weise in jene Gründe, die darüber Auskunft geben, was das Besondere dieses Mediums ausmacht. Dies geschieht fast nie spektakulär, sondern subtil werden Spannungen aufgefaltet, die sich erst im genauen Wahrnehmen der Einzelheiten entschlüsseln lassen. Abstrakte Farnmalerei präsentiert ihre Schönheit auf sehr differenzierte Weise und ist nichts für optische Kraftmeier.“ So der Kunstkritiker Wilhelm Christoph Warning anlässlich der Ausstellungseröffnung „How to paint!“ der Meisterschüler Jerry Zeniuks in der Katholischen Akademie Bayern in München, 27.9. 25.11. 2011, an der auch Ingrid Floss teilnahm. „Die Malerin Ingrid Floss thematisiert in ihren expressiven malerischen Experimenten die Loslösung der Farbe von Form und Fläche. Die auf der Bildfläche neben- und übereinander liegenden Farben treten in größtmöglicher Freiheit zueinander in Bezug, relativieren oder verstärken sich. Sie erwirken ein vielschichtiges Bildgeschehen, das einzig einer inneren bildlichen Logik und Ausgeglichenheit folgt. Die Bilder unterliegen einer visuellen Ordnung, die sich prozesshaft aus dem Chaos der puren Form der Farbe entwickelt. Die Ordnung dieses Gesamtgefüges in seiner starken räumlichen Dynamik erschließt sich erst nach längerer Betrachtung, die es jedoch erlaubt, die unterschiedlichen Stadien der Bildentwicklung und die vielfältigen Farbnuancen auf der Bildfläche nachzuvollziehen. Im Bestreben, eine neue abstrakte Bildsprache zu entwickeln, sucht Ingrid Floss diesen chaotischen Zustand in jedem ihrer Bilder aufs Neue und nimmt den Betrachter mit auf eine malerische Entdeckungsreise.“ Pressemitteilung zum Bayerischen Kunstförderpreis 2006 |
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